Karnivore Ernährung


Karnivore Ernährung
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„Wer nicht aufhört, Fleisch zu essen, ist an den Massakern in den Schlachthäusern
unmittelbar beteiligt und dafür moralisch verantwortlich.“

Helmut Kaplan (1952)

österreichischer Tierrechtler und Publizist

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/themen/fleisch/

Liebe Clara,

Du bist ganz irritiert, dass Deine lange Zeit sich vegan ernährende Bekannte nun Karnivoren ist und nicht mehr Veganerin. Das hat sie Dir bei eurer letzten Begegnung erzählt, als Du mit ihr beim Inder zum Essen einkehren wolltest. Das fiel dann aus.
Noch schockierter warst Du über Ihre Aussage, dass wir immer nur belogen worden sind, mit der Behauptung, dass die pflanzliche Ernährung gut für uns sei. Das macht man nur, um uns angeblich schwach zu halten. Kraft käme nur von Fleischkost. Kohlenhydrate brauchen wir überhaupt nicht, nur Fleisch, nur Fette und Eiweiße. 
Sie isst nur noch Fleisch. Das heißt, gebratene Steaks, gekochte Hühnchen, gebratene Leber und Hirn, Knochenbrühe. Ab und zu mag sie gebratenen Schinken als Snack. Fisch und Eier sind auch erlaubt. Gebraten wird in Rindertalg und manchmal in Butterschmalz.
Also, Kohlenhydrate sind komplett tabu und deshalb gibt es auch keine Milch oder keine Milchprodukte, denn die enthalten Laktose, was auch eine Zuckerform ist.               Zucker und damit natürlich auch Obst und alles, worin sich Glukose erahnen lässt, sind out! Fleisch, viel Fett und Eiweiße sind in!  
Schließlich muss ja was dran sein, wenn sogar ein Arzt darüber ein Buch geschrieben hat und er selbst sich für fit wie einen Turnschuh hält. Immerhin hat dieser Dr. Shawn Baker schon viele Menschen mit seiner Ernährungsform erreicht, die das nun auch praktizieren.
Ja, liebe Clara, das ist extrem! Vorweg will ich nehmen, dass ein geschriebenes Buch nicht bedeutet, dass es auf wissenschaftlichen Fakten beruht, außerdem nicht unbedingt logisch ist und außerdem gibt es mehr Bücher über Veganismus und Vegetarismus.    Ich habe von dieser Ernährungsform auch gehört und mich damit aus Neugierde beschäftigt, weil es auch in meinen Kopf nicht hineinwollte, wie man sich komplett karnivor ernähren kann. Ich denke da gleich an die alten Raubritter, die mit ihren Fleischkeulen da saßen und sich daran ergötzten. Da kann man ja gleich Messer und Gabel nach hinten schmeißen. Es gibt inzwischen so viele Ernährungsformen und jeder lobpreist die seine und spricht von Erfolgen, zumindest eine gewisse Zeit, bis spätestens, wenn er eine neu entdeckt und diese für besser hält, weil er sich damit wohler fühlt.    
Irgendwie scheinen sowieso alle eine gewisse Zeit zu funktionieren, auch wenn die meisten davon nicht ewig oder überhaupt kaum eine langfristig. Ich finde es gut, wenn die Menschen suchend sind und sich nicht mit der von der Masse der Bevölkerung praktizierten Zivilisationskost, die entzündungsfördernd und krankmachend ist, selbstverständlich abfinden.
Doch karnivor? Allein, wenn ich mir meine Küche vorstelle. Da steht keine bunte Obstschale mehr, kein buntes Gemüse wird zubereitet, kein grünes Kräutlein wächst in meiner Fensterbank als Würze für den Salat, keine Nüsse und Samen mehr, aus denen sich wundervolle Pflanzengetränke zaubern lassen. Den Kühlschrank öffnen und nur rohes Fleisch zu sehen. Im Sommer nicht mehr an einem Strauch stehen und Beeren naschen oder sich den Bauch mit Kirschen vollschlagen. Den saftigen Apfel, der einem vor die Füße rollt, liegen lassen. Ohne rohköstliche Salate, frisches Gemüse und leckeres Obst? Diese Vorstellung würde mich traurig machen und wenn ich traurig bin, leidet auch mein Körper, wenn das lange anhalten müsste.        
Nicht zu vergessen, dass es das Ende der Gartenkultur mit Obst und Gemüse bedeuten würde, die mehr als den Körper nähren.           
Nur noch dieses öde, blutige Fleisch von Tieren, die ihr Leben dafür lassen müssen und das auch noch leidvoll. Tiere, denen zuvor die Kehle durchgeschnitten wird und ausgeweidet werden. Tiere, die schreiend zur Schlachtbank geführt werden. Lebewesen, die Augen haben, die Ohren haben, die Gefühle haben.  
Jeder, der ein Haustier hat, einen Hund oder eine Katze, weiß, wie nah uns doch Tiere sind. Wer da denkt, ein Rind, ein Schwein oder ein Huhn würde nicht dazu gehören, irrt.
Tiere, wie ich schon des Öfteren betont habe, stehen auf derselben Evolutionsstufe wie wir Menschen und wer würde sich schon gerne abschlachten lassen, damit andere uns auf den Teller und in den Bauch bekommen.            
Doch das ist meine emotionale, doch auch gleichzeitig sachliche Betrachtung. So will trotzdem versuchen, mal tiefer da hineinzuschauen, ob es wirklich so gesund machend sein kann, wie die Karnivoren sagen.   
Auch für mich war es einmal selbstverständlich Fleisch zu essen, doch das war im Grunde doch stets als Beilage. Seit ich mich vegan ernähre und dabei vorwiegend rohköstlich, fühle ich diese Form als viel idealer. Als ich dann noch aufhörte, Brot zu backen und damit sämtliches glutenhaltiges Getreide weggelassen habe, fühle ich den gesamten Verdauungsprozess viel besser ablaufen und habe auch ein neues Haut-, Körper- und Lebensgefühl gewonnen.        
Wenn man von vegan auf karnivor umsteigt, dann bestand die praktizierte vegane Ernährung bestimmt noch mit einem großen Anteil raffinierter Kohlenhydrate und auch Fertigprodukten. Auch kann ich mir vorstellen, dass jemand die vegane Ernährung wieder aufgibt und sich so ernährt, wie die meisten Menschen es tun, die Gruppe, in der er lebt und die ihm wichtig ist, weil sie dabei ein größeres Zugehörigkeitsgefühl empfinden, doch gleich zum Karnivoren werden, ist schon heftig.
Du schreibst mir, dass sie sich nach einer kurzen Umstellungsphase toll fühlte, viel klarer im Kopf und vor allem purzelten die Pfunde.           Natürlich purzeln da erstmal die Pfunde und ich glaube auch gerne, dass sie sich toll fühlt und das so mancher sich bereits von irgendwelchen Leiden dadurch geheilt hat.
Doch warum? Ist es wirklich das Fleisch, das plötzlich nur noch konsumiert wird oder wirkt sich eher das so positiv aus, was nicht mehr konsumiert wird?       
Immerhin bedeutet es einen Verzicht auf alle raffinierten Kohlenhydrate und hochverarbeitete Nahrungsmittel, die für viele Krankheiten verantwortlich sind, beispielsweise Diabetes, Entzündungsprozesse, Bluthochdruck, Fettsucht, Rheuma, auch Herz-Kreislauferkrankungen stehen im Zusammenhang mit einem Übermaß an raffinierten Kohlenhydraten.  Karnivore Ernährung heißt, sich von diesem Extrem zu lösen und ein anderes Extrem zu gehen. Es heißt: keine Nahrung mehr aus raffiniertem Zucker und raffiniertem Mehl, also keine Nudeln, keine Pizza, keinen Burger, keine Pommes, keinen Döner, keine Brötchen, kein Baguette, kein Kuchen, keine Torte, keine Kekse, keine Waffeln, keine Pralinen, keine Bonbons, kein Eis, keine heiße Schokolade. Die meisten Käsesorten sind auch tabu. Auch gibt es keine Softdrinks und keinen Alkohol mehr.             
Da atmet die Bauchspeicheldrüse natürlich erst einmal auf und auch die Leber. Blutzuckerschwankungen durch raffinierte Kohlenhydrate ohne Ballaststoffe entlasten den Organismus und es stellt sich eine gewisse Ruhe ein. Kein Insulin muss ausgeschüttet werden, da kein Zucker in die Zellen transportiert werden muss und kein künstlich hergestellter Zucker zu Energie verbrannt werden muss.              
Ja, ich denke, für den Moment sagt manches Organ erstmal: Danke!  
Die Fettzellen schmelzen dahin. Da freut sich auch das Ego ordentlich.           
Der Stoffwechsel stellt sich von der Gewinnung seiner Energie aus Glukose auf die Energiegewinnung durch Ketose um. Die Ketonkörper liefern nun Energie und sichern die Versorgung. Die Natur ist schlau und will stets das Überleben der Spezi Mensch sichern, deshalb gibt es auch dieses Notprogramm, damit das Überleben gesichert ist, wenn keine Kohlenhydrate für die Ernährung zur Verfügung stehen oder in Dürrezeiten überhaupt keine Nahrung zur Verfügung steht und der Mensch Fasten musste. So ist er in der Lage, sich aus seinen Fettdepots heraus zu ernähren. Er wandelt durch den Prozess der Ketose, Fettsäuren in Ketonkörper und kann sogar damit das Gehirn versorgen. Sogar als Therapie wurde die ketogene Ernährung vor langer Zeit bereits genutzt mit Erfolgen. Die karnivore Diät ist die Extremform der ketogenen Ernährung und wie diese sich langfristig auswirkt, dafür gibt es noch keine wissenschaftlichen Ergebnisse.      
Doch man weiß, dass das LDL-Cholesterin ansteigen kann, was in Zusammenhang mit Herz- Kreislaufkrankheiten steht.   
Liebe Clara, die Natur hat für unsere Ernährung Früchte über Früchte, viele Pflanzen, Blätter, Nüsse und Samen geschaffen, die bereits für das Auge und meist auch für die Nase schon die Sinne angenehm ansprechend sind.          
Unser Organismus kann beispielsweise kein Vitamin C selbst produzieren, dass für sehr viele Prozesse in unserem Körper beteiligt ist. Ohne Vitamin C steht der „Betrieb“ Organismus bald still. Antioxidantien, die freie Radikale abfangen bekommen wir über die pflanzliche Nahrung in Hülle und Fülle, doch nicht vom Fleisch.            
Ballaststoffe fehlen, wenn wir uns nur von Fleisch ernähren, was langfristig zu Darmproblemen bis hin zu Darmkrebs führen kann.       
Obst bietet uns eine Fülle an Vitaminen. Salate, Gemüse und Hülsenfrüchte viele Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Durch den Verzehr von Nüssen und Samen dazu notwendige Fette und Aminosäuren.           
Der Körper benötigt keine vollständigen Eiweiße, sondern Aminosäuren (Eiweißbausteine) aus denen er sein körpereigenes Eiweiß aufbauen kann. Wenn vollständige Eiweiße aus Tierfleisch das Beste für uns wären, dann wäre wahrscheinlich das noch Bessere, wenn wir uns gegenseitig auffressen.        
Durch katabolische Prozesse muss alles, was der Mensch zu sich nimmt, erst in kleinste Bausteine zerlegt werden, damit der Körper seine eigenen notwenigen Baustoffe und eigenes gesundes Gewebe aufbauen kann.          Je unkomplizierter das von statten gehen kann, desto besser und energiesparender.        
Auch Vitamine, sich nicht gleich Vitamine. Bei Oberbeil las ist, beispielsweise über die Unterschiede von Vitamin B6, Pyridoxin. Da wird unterschieden zwischen pflanzlichen Pyridoxin, das phosphorfrei ist und tierischem Pyridoxin, dass an Phosphor gebunden ist. Nehmen wir das pflanzliche Vitamin B6 auf, wird es vom Darm an die Leber weitergeleitet und mit Phosphor verbunden. Das tierische muss im Darm erst von Phosphor gelöst werden, bevor es an die Leber transportiert wird, um dort entsprechend mit Phosphor wieder verbunden zu werden.           
Das Beispiel habe ich nur mal gebracht, um zu sehen, dass die Natur für uns einfache Prozesse mit der entsprechenden Nahrung möglich macht. Der Körper will so ökonomisch wie möglich arbeiten.              
Wenn er die Nahrung bekommt, an die er physiologisch angepasst ist, dann kann er das auch.
Übrigens finden sich die langlebigsten Tiere vorwiegend unter den Pflanzenfressern. Doch der Mensch ist das Lebewesen, dass aufgehört hat, seine Nahrung vorwiegend roh zu verzehren und hat dazu begonnen, sie stark zu verändern und zu behandeln. So finden wir heute in den Regalen des Supermarktes hautsächlich stark veränderte Lebensmittel, die bereits ihrer Lebenskraft beraubt sind.   
In den Küchen wird heute viel Zucker, weißes Mehl und Salz für die Nahrungszubereitung verwendet. Gemüse wird tot gekocht, Obst wenig gegessen. Es wird gebraten, gebacken und gekocht und die Nahrungszusammensetzung verändert und somit auch in ihrer Wirkung auf unseren Organismus.  
Das hat viele Stoffwechselstörungen zur Folge, an denen viele Menschen leiden und deshalb stets auf der Such sind nach Lösungen. Unser Körper hält lange viel aus, deshalb zeigen sich Ernährungsmängel oft erst nach Jahrzehnten und beginnen Schmerzen und Probleme zu bereiten. Die ersten Signale, wie ein Schnupfen, ein Hautausschlag, ein Husten, Kopfschmerzen und dergleichen, werden übergangen oder mit einer Pille Symptome weggedrückt. So durchläuft eine schwere Krankheit, bevor sie als solche ausbricht, erst eine Reihe von Stadien. Krebs und viele andere Krankheiten haben immer eine Vorgeschichte.              
Ich denke, dass fast jede Ernährungsumstellung anfangs positive Erfolge bringt. Man will schließlich bewusst etwas verändern, ist innerlich überzeugt von dem, was man tut oder neugierig. Man ist geistig dabei anwesend, man ist dabei. Der Körper erhält wieder Aufmerksamkeit und auch Liebe. Man will ihm ja Gutes tun. Und das Gedanken und Gefühle eine enorme Auswirkung auf unsere Körperchemie und damit auf den Zustand und unser Wohlbefinden haben, wissen wir.      
Doch, was passiert, wenn diese extreme karnivore Ernährungsform langfristig praktiziert wird?
Mit der vegetarischen und veganen Ernährung liegen bereits wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Doch dies gilt nicht für die karnivore Ernährung, die über Jahrzehnte praktiziert wird. 
An der Stelle, liebe Clara möchte ich nochmal in Erinnerung bringen, was Karnivoren auszeichnet:

gruenes herz


Karnivoren haben keine Hautporen, wodurch die durch den Purinstoffwechsel entstehende Harnsäure nicht so schnell kristallisieren kann. Wir Menschen dagegen haben, wie es für Früchteesser typisch ist, Hautporen. Dadurch beginnt die Harnsäure im Körper schnell zu kristallisieren und es kommt zu kristallinen Ablagerungen. Wird das Maß überschritten, mit dem der Körper umgehen kann, kann es in den Gelenken zu knirschen beginnen und in den Muskeln es zu unangenehmen Spannungen kommen.
Außerdem übersäuert sie durch ablaufende Stoffwechselprozesse das Gewebe. Inzwischen ist rotes Fleisch beispielsweise wie auch verarbeitetes Fleisch von der WHO als krebserregend eingestuft worden. Ebenfalls hat Fleisch entzündungsfördernde Eigenschaften, dafür ist die Arachidonsäure bekannt, die schnell in zu Hohen Mengen zugeführt wird. Schließlich enthält Fleisch ja nur gesättigte Fettsäuren.            Ich will die Arachidonsäure nicht verteufeln, denn sie hat ihre Aufgaben in unserem Organismus, doch auf die Dosis und die Balance kommt es hier an.     
Obst und Gemüse werden im Organismus basisch verstoffwechselt. Das Säure-Basen-Gleichgewicht wird also positiv beeinflusst, besonders, wenn der höchste Anteil davon roh verzehrt wird.        
Karnivoren haben sauren Speichel, damit die Eiweißverdauung nach dem Verzehr schnellstens beginnen kann. Ebenfalls ist die Salzsäurekonzentration im Magen bei weitem höher als beim Menschen. So kann ein ständiger Fleischgenuss dazu führen, dass die Magenwände gereizt werden und animiert werden zu Höchstleistungen in der Salzsäurebereitstellung. Das Fleisch soll so schnell wie möglich zersetzt werden, damit es nicht zu Fäulnisprozessen im Verdauungstrakt kommt. Karnivoren bilden das Enzym Urikase, dass hilft, die Harnsäure optimal abzubauen, wodurch die Nieren nicht durch die Harnsäure belastet werden und die Fleischfresser dadurch vor Gicht geschützt sind.  Karnivoren haben die Magenform eines runden Sackes und einen kurzen Darm. Das Nützliche soll so schnell wie möglich dem Körper des Tieres zur Verfügung stehen und der Rest soll schnellstmöglich ausgeschieden werden. Menschen haben basischen Speichel mit dem Enzym Amylase, womit die Verdauung der Kohlenhydrate bereits im Mund beginnen kann. Fleischfresser haben das nicht. Kannst Du dich erinnern, dass wir in der Schule im Biologieunterricht ein Stück Brot kauen mussten, bis es flüssig ist. Damit konnte man merken, wie es auch immer süßer wurde, also die Umwandlung in Zucker erfolgt ist. Unsere Mägen haben eine gewundene Form und einen langen Darm, wie es für Früchteesser typisch ist.  Er ist nicht so lang, wie der von Ziegen und Schafen, die viel Gras fressen, was eine noch längere Verdauungszeit benötigt. Wir haben auch keine Reißzähne wie Fleischfresser und auch keine Klauen. Wir haben Zähne, um Nahrung zu zermalmen und Hände, um Früchte zu pflücken und so sammeln.       
Liebe Clara, so krass ich diese Ernährungsform finde und abstoßend zugleich, sollten wir trotzdem einander so respektieren und einander achten, wie wir sind. Jeder hat seinen Erfahrungs- und Erkenntnisweg. Das Gute ist, es wird nie eine Ernährungsform werden, die sich langfristig durchsetzt.             
Der Mensch ist vom Wesen her ein mitfühlendes Wesen und dazu gehört auch mitfühlend mit Tieren zu sein. Das wird sich durchsetzen.
Die Belastung durch den Verzehr von Übermengen Fleisch darf auch nicht vergessen werden. Ca. 15.000 Liter Wasser sollen für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch nötig sein. Dazu kommt die Belastung mit CO2. 
Ich ernähre mich auch nicht immer so, wie es mir mein theoretisches Wissen über Ernährung sagt, was richtig ist, aber ich strebe jedenTag auf neue danach. Trotz allem fühlt es sich für den jeweiligen Moment immer stimmig an, was ich lebe.
Liebe Clara, also Deine Irritation halte ich für völlig normal. Unsere Irritationen bringen uns schließlich auch geistig voran, indem wir uns mit etwas auseinandersetzen.

Schon für Pythagoras vor 2.600 Jahren war das Töten von Tieren eine Verletzung der menschlichen Seele.

Herzliche Grüße
Malina

„Solange der Mensch Tiere schlachtet, werden die Menschen auch einander töten.
Wer Mord und Schmerz sät, kann nicht erwarten, Liebe und Freude zu ernten.“

Pythagoras
(griechischer Philosoph und Mathematiker)

                                                                                                                                         


kh

 

Ute Rößner

ärztl. gepr. GesundheitsPraktikerin

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